Terrarienselbstbau
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Selbst bauen macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man bestimmte Maße benötigt, oder ganze Regalanlagen baut. Dann kann das Terrarium nach eigenen Vorstellungen beliebig lang, hoch und breit gestaltet werden. Im Normalfall sind Standardterrarien so günstig, das die Materialkosten beim Selbstbau den Kaufpreis übersteigen. Ich habe mich dennoch dazu entschlossen, zwei 4-fach Tarrarien nach meinen
Vorstellungen zu bauen. Am Anfang stand der Plan. Ich wollte mir zwei 4-fach Terrarien bauen, wobei eine Reihe zwei höhere Terrarien für Baumvogelspinnen beinhalten sollte. Die Standardmaße meiner Terrarien sind 23x30x25 (BxTxH) bzw. 23x30x35
für die Baumvogelspinnen. Hier die Stücklisten der Glasplatten (Stärke 4 mm) für die beiden Varianten: 4-fach Terrarium für bodenbewohnende Vogelspinnen: 2 x 300 x 908 mm (Boden, Decke) außerdem 2 m Aluminiumlochblech, 2 m Kunststoffprofil (8 Stücke
a 221 mm) und Silikon.
4-fach Terrarium für 2 bodenbewohnende und 2 Baum-Vogelspinnen: 1 x 300 x 908 mm (Boden) außerdem 2 m Aluminiumlochblech, 2 m Kunststoffprofil (8 Stücke a 221 mm) und Silikon.
Ich habe mich für die Schiebetürenvariante entschieden, da bei einer senkrecht verschiebbaren Frontscheibe, ich die Terrarien nicht übereinander stapeln hätte können. Das Aluminiumlochblech habe ich nicht geschnitten, sondern mit der entsprechenden Lochreihe in den Schraubstock eingespannt, und etwas hin- und her gebogen. So läßt es sich sehr leicht trennen. Das Glas habe ich nicht selbst zugeschnitten, da der Glaser wesentlich
schönere Schnittkanten, wirklich auf Millimeter genau, zustande bringt,
und der Zuschnitt sowieso im Preis enthalten ist. Zusammenkleben Am Abend vor dem eigentlichen Bau habe ich die Bodenplatte aufgelegt,
und als erstes die linke Außenwand und die Rückwand auf die
Bodenplatte geklebt. Über Nacht kann das Silikon trocknen, und man kann am nächsten Tag Scheibe für Scheibe von Links nach rechts ankleben.
Die in der Luft schwebenden Glasplatten für die vordere Zuluft habe
ich folgendermaßen angeklebt: Den Glasrohbau habe ich dann wieder über Nacht trocknen lassen. Am zweiten Tag waren dann die Lochbleche für die Lüftung und die Kunststoffprofile für die Schiebetüren an der Reihe.
Da meine Terrarien nicht ganz an der Wand stehen, habe ich mich für eine Abluftöffnung an der Rückwand entschieden.
Hier meine Beleuchtung:
Das Ergebnis meiner Mühen:
Der Baumvogelspinnenteil:
Zum Schluß noch eine Kontrollmesssung:
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